Factoring als Finanzierungsinstrument nach der Übernahme

Während der Nachfolgephase liegt der Schwerpunkt der unternehmerischen Aktivitäten zumeist auf der Übertragung des Unternehmens und der Übernahme von Führungsverantwortung durch den Nachfolger. Betriebliche Veränderungen sollten wenn überhaupt behutsam vorgenommen werden.

Wer zu viel auf einmal ändern möchte, verzettelt sich leicht. Ist der Wechsel erst einmal vollzogen, können auch wieder andere Schwerpunkte gesetzt werden. Neben den betrieblichen Abläufen und den Einkaufs- und Vertriebsoptimierungen sollten auch finanzielle Aspekte auf dem Prüfstand stehen.

Vielfach finanzieren sich mittelständische Betriebe neben den Mitteln aus dem Gesellschafterkreis mit Bankkrediten. Innovativere Finanzierungsformen wie beispielsweise Factoring, bei dem offene Forderungen eines Unternehmens von einem Finanzierungsinstitut angekauft und vorfinanziert werden, werden nur selten genutzt. Die damit verbundenen Kosten, aber auch fehlendes Wissen über den Nutzen dieser Instrumente wie z.B. Sicherheit vor Zahlungsausfällen und Bonitätsverbesserung, sind die Gründe.

Eine Nachfolgeregelung bietet die Chance, auch bei der Finanzierung des Unternehmens neue Wege zu gehen. Ein umfangreicher Beitrag über Factoring im nachfolgewiki stellt neben den Vor- und Nachteilen auch die Voraussetzungen für den Einsatz dieses Finanzierungsinstrumentes dar. Links wie z.B. zum Factoringrechner, geben einen ersten Einblick über die Factoringkosten.

Weiterführende Links:
Factoring im nachfolgewiki
Factoringrechner
Informationen der Deutschen Factoring Bank

Über den Autor: Laura Marwede

Laura Marwede ist wissenschaftliche Projektmitarbeiterin am Institut für Entrepreneurship, Mittelstand und Familienunternehmen der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.